Wissen und Entwicklung

Selbsttests

Alle 10 Selbsttests ansehen

Angebote

Anmelden

Mehr von Dennis Tefett

Textgröße

Dennis Tefett · Psychologie, Erziehungs- & Sozialwissenschaften (M.Ed.) | Gesundheitsmanager (B.A.)

Führung & Wirkung

Macht und Einfluss: Die Neurowissenschaft der Überzeugung

Illustration: Ein Vertriebsleiter stemmt beide Handflächen auf den Tisch und drängt auf sein Gegenüber ein, das sich unbeeindruckt zurücklehnt.
Podcast · 22:10

Podcastfolge zu diesem Beitrag, gesprochen von Dennis Tefett

Warum reagiere ich so, wie ich reagiere?

Coaching Plus zeigt Ihnen, wann Sie wie reagieren. Danach üben Sie jeden Tag einen kleinen Schritt, ohne Termin.

Coaching Plus ansehen
Neurowissenschaft

Warum manche Menschen Räume verändern, wenn sie eintreten

Es gibt Führungskräfte, die überzeugen, ohne zu argumentieren. Die Vertrauen erzeugen, ohne es einzufordern. Die Einfluss ausüben, ohne Druck zu machen. Die Neurowissenschaft erklärt, was sie anders machen.

Einfluss ist keine Persönlichkeitseigenschaft. Es ist ein neurologischer Prozess. Jede Interaktion zwischen Menschen läuft über ein Zusammenspiel aus körperlicher Resonanz, Botenstoffen und Bewertungsprozessen in der Amygdala. Die geläufige Erklärung dieser Resonanz über Spiegelneuronen ist beim Menschen fachlich bestritten, schon für das Verstehen von Handlungen (Hickok, 2009). Die Frage ist nicht, ob Sie Einfluss haben. Die Frage ist, ob Sie verstehen, wie er entsteht.

Giacomo Rizzolattis Arbeitsgruppe beschrieb 1992 erstmals Nervenzellen im prämotorischen Kortex des Makaken, die nicht nur feuern, wenn das Tier selbst handelt, sondern auch wenn es jemand anderen handeln sieht. Den Namen Spiegelneuronen bekamen diese Zellen 1996. Dieses Spiegelsystem gilt als möglicher Baustein von Empathie, Nachahmung und sozialem Lernen, nicht als bewiesene Erklärung (Gegenposition zum Handlungsverstehen: Hickok, 2009). Trägt es, dann erklärt es, warum die Haltung einer Führungskraft ansteckender ist als jede Unternehmensrichtlinie.

Wenn Sie ruhig und klar kommunizieren, spiegelt das Gehirn Ihres Gegenübers diese Ruhe. Wenn Sie unter Druck hektisch werden, spiegelt es die Hektik. Diese Ansteckung kennt keine Hierarchie. Sie reagiert auf Authentizität.

1992
Erstbeschreibung der Spiegelneuronen am Makaken, benannt wurden sie 1996 (di Pellegrino et al.; Gallese et al.)
100 ms
Gesichtsdarbietung genügen für ein Urteil über Vertrauenswürdigkeit (Willis und Todorov, 2006)
Oxytocin und Vertrauen

Die Neurochemie, die Einfluss ermöglicht

Bevor ein Mensch Ihren Argumenten folgt, muss sein Gehirn eine fundamentale Frage beantworten: Kann ich dieser Person vertrauen? Die Antwort gibt nicht der Verstand. Die Antwort gibt Oxytocin.

Paul Zak (2017) hat die Rolle von Oxytocin im geschäftlichen Kontext untersucht. In Unternehmen mit hohem Vertrauensniveau berichten Mitarbeitende 74 % weniger Stress, 106 % mehr Energie, 50 % höhere Produktivität und 76 % mehr Engagement. Das Vertrauensniveau wurde dabei über eine Befragung erhoben, nicht über Hormonmessungen in Unternehmen. Die Werte sind Selbstauskünfte. Die Forschung zu Oxytocin und Vertrauen hält der Replikation insgesamt nicht durchweg stand (Nave, Camerer und McCullough, 2015).

Oxytocin wird nicht durch Worte ausgeschüttet. Es wird durch Verhalten ausgelöst: durch echten Blickkontakt, durch aktives Zuhören, durch Verlässlichkeit, durch Verwundbarkeit. Und hier liegt der entscheidende Unterschied zwischen Manipulation und echtem Einfluss. Manipulation erzeugt kurzfristige Compliance. Oxytocin erzeugt langfristiges Vertrauen.

„Vertrauen ist kein weiches Konzept. Es ist ein messbares, neurochemisches Signal, das direkt mit Leistung, Engagement und Innovation korreliert.“

— Basierend auf Paul Zak, Neurowissenschaftler, Trust Factor (2017)

Infografik: Eine Zeitachse mit einem schmalen Streifen ganz am Anfang bis 100 Millisekunden. An seinem oberen Ende steht bereits das Urteil darüber, wie vertrauenswürdig ein gezeigtes Gesicht wirkt. Der Rest der Achse bleibt leer.
Die Prinzipien

Cialdinis Überzeugungsprinzipien durch die Neurobrille

Robert Cialdini beschrieb zunächst sechs universelle Prinzipien der Überzeugung. In der erweiterten Ausgabe von 2021 kam ein siebtes hinzu: Einheit, also geteilte Identität statt bloßer Ähnlichkeit. Die sechs folgenden zeigen, warum sie wirken und wo die Grenze zwischen Einfluss und Manipulation verläuft.

Reziprozität (Gegenseitigkeit)

Wenn jemand uns etwas gibt, entsteht ein Gefühl des Ungleichgewichts, das wir ausgleichen wollen. Vereinfacht gesagt lese ich das als Zusammenspiel von Insula und anteriorem cingulärem Kortex, gemessen ist das hier nicht. In der Führung bedeutet das: Wer zuerst gibt (Wissen, Zeit, Aufmerksamkeit), erzeugt natürliche Bereitschaft zur Zusammenarbeit.

Konsistenz

Das Gehirn bevorzugt Konsistenz, weil inkonsistentes Verhalten kognitive Dissonanz erzeugt (Festinger, 1957). Der präfrontale Kortex arbeitet effizienter, wenn Entscheidungen zu bisherigem Verhalten passen. Für Führungskräfte heißt das: Kleine Zusagen vor großen Veränderungen einholen.

Social Proof (Soziale Bewährtheit)

In unsicheren Situationen orientiert sich das Gehirn am Verhalten anderer. Der temporoparietale Übergang, zuständig für Perspektivübernahme, wird dabei aktiv. Die zusätzliche Erklärung über Spiegelneuronen ist beim Menschen bestritten, schon für das Verstehen von Handlungen (Hickok, 2009), die Beobachtung bleibt. Zeigen Sie, wer die Veränderung bereits mitträgt, und das Gehirn folgt.

Sympathie

Oxytocin fließt leichter zwischen Menschen, die einander sympathisch sind. Ähnlichkeit, ehrliches Lob und gemeinsame Ziele aktivieren das Belohnungssystem. Aber Vorsicht: Das Bedrohungssystem reagiert empfindlich auf Widersprüche zwischen Wort und Ausdruck. Unechte Sympathiebekundungen wirken deshalb eher abstoßend als bindend.

Autorität

Das Gehirn spart Energie, indem es Experten vertraut (Heuristik). Autorität aktiviert den dorsolateralen präfrontalen Kortex weniger (weniger eigene Analyse nötig). Echte Autorität entsteht durch Kompetenz und Integrität, nicht durch Titel oder Position.

Knappheit

Bei Knappheit treffen zwei Regungen zusammen: Angst vor Verlust und Verlangen nach Gewinn. Als Arbeitsmodell ordne ich sie dem Bedrohungs- und dem Belohnungssystem zu, eine Messung dazu gibt es in diesem Zusammenhang nicht. In der Führung bedeutet das: Begrenzte Zeitfenster für Entscheidungen können sinnvoll sein, aber künstliche Verknappung zerstört Vertrauen dauerhaft.

Die Grenze

Ethischer Einfluss vs. Manipulation

Die gleichen neurologischen Mechanismen können für Einfluss und für Manipulation genutzt werden. Der Unterschied ist nicht die Technik. Der Unterschied ist die Absicht und die Transparenz.

Absicht
✗Eigener Vorteil auf Kosten anderer
✓Gemeinsamer Vorteil und Entwicklung
Transparenz
✗Verdeckte Taktiken und versteckte Motive
✓Offene Kommunikation der Absichten
Wirkung auf Oxytocin
✗Kurzfristiger Effekt, langfristiger Vertrauensverlust
✓Nachhaltiger Oxytocin-Kreislauf und Vertrauensaufbau
Amygdala-Reaktion
✗Wird als Bedrohung erkannt (oft erst später)
✓Signalisiert Sicherheit und Kooperation
Neuroplastizität
✗Verstärkt Misstrauensmuster im Gehirn
✓Verstärkt Vertrauensmuster im Gehirn
Infografik: Zwei Spalten im Vergleich. Links die verbreitete Darstellung mit 1996 entdeckt, beim Menschen und Grundlage der Empathie, rechts der Befund mit 1992 erstbeschrieben, am Makaken und möglicher Baustein.
Praxis

Fünf Wege, echte Autorität aufzubauen

Echte Autorität entsteht nicht durch Positionsmacht. Sie entsteht durch ein Zusammenspiel neurologischer Signale, die Vertrauen, Kompetenz und Integrität kommunizieren.

Verwundbarkeit zeigen

Anna Bruk, Sabine Scholl und Herbert Bless haben 2018 im Journal of Personality and Social Psychology über sieben Studien hinweg einen bemerkenswerten Unterschied gefunden: Wer sich selbst verletzlich zeigt, bewertet das als Schwäche. Wer dieselbe Offenheit bei einem anderen Menschen beobachtet, bewertet sie deutlich positiver. Die Forschenden nennen das den Beautiful-Mess-Effekt. Für Sie als Führungskraft heißt das: Ihre eigene Angst vor dem Eingeständnis ist fast immer größer als die Wirkung, die es beim Gegenüber tatsächlich auslöst.

Präsenz durch Nervensystemregulation

Ein reguliertes Nervensystem strahlt Sicherheit aus. Atmen Sie vor wichtigen Gesprächen einige Minuten langsam, mit verlängertem Ausatmen. Das erhöht die vagal vermittelte Herzratenvariabilität, während der Übung und danach (Laborde et al., 2022). Ihre Stimme wird ruhiger, Ihre Mimik offener. Das wirkt auf Ihr Gegenüber zurück. Der Begriff ventraler Vagus stammt aus der Polyvagal-Theorie, einem Deutungsmodell, das in Teilen der Psychophysiologie umstritten ist.

Echtes Interesse an Menschen

Wenn Sie sich aufrichtig für einen Menschen interessieren (nicht für seine Funktion), spricht das sein Belohnungssystem an. Eine naheliegende Erklärung wäre die Beteiligung des Nucleus accumbens und des Dopaminsystems, gemessen ist das an dieser Stelle nicht. Diese Person wird Sie mit Vertrauen und Engagement belohnen.

Klarheit in der Kommunikation

Ein klarer, strukturierter Kommunikationsstil entlastet den präfrontalen Kortex Ihres Gegenübers. Weniger kognitive Anstrengung bedeutet mehr verfügbare Energie für Kooperation. Sagen Sie, was Sie meinen. In einfachen Worten.

Konsistenz zwischen Worten und Taten

Inkonsistenz erzeugt kognitive Dissonanz und aktiviert die Amygdala. Konsistenz erzeugt Vorhersagbarkeit, und Vorhersagbarkeit ist eines der stärksten Sicherheitssignale für das Gehirn. Tun Sie, was Sie sagen. Immer.

Die Kunst des aktiven Zuhörens

Beim Zuhören koppelt sich die Hirnaktivität an die der sprechenden Person: im Mittel mit Verzögerung, in einzelnen Arealen läuft sie ihr voraus. Je stärker diese vorauseilende Kopplung, desto besser das Verstehen (Stephens, Silbert und Hasson, 2010). Gemessen wurde das beim Hören einer frei erzählten Geschichte im Kernspintomografen, nicht im Gespräch.

Kernimpuls

Echte Macht hat nichts mit Lautstärke, Position oder Taktik zu tun. Echte Macht entsteht, wenn Ihr Nervensystem Sicherheit ausstrahlt, Ihr Verhalten Oxytocin auslöst und Ihre Kommunikation den präfrontalen Kortex Ihres Gegenübers entlastet statt belastet. Die wirkungsvollsten Führungskräfte, die ich begleite, haben eines gemeinsam: Sie versuchen nicht zu überzeugen. Sie schaffen die neurologischen Bedingungen, unter denen Überzeugung natürlich entsteht. Das ist keine Technik. Das ist eine Haltung. Und sie beginnt bei Ihrem eigenen Nervensystem.

Reflexion

Wie nutzen Sie Ihren Einfluss?

Diese Fragen erfordern Ehrlichkeit mit sich selbst. Es geht nicht um Schuld, sondern um Bewusstsein.

Vertrauen mir Menschen, weil ich eine Position habe, oder weil sie mich als Person respektieren? Wie würde sich mein Einfluss verändern, wenn ich morgen keinen Titel mehr hätte?
Wie oft nutze ich Druck (explizit oder subtil), um Ergebnisse zu erzielen? Und wie oft entsteht Kooperation, weil Menschen sie wirklich wollen?
Bin ich konsistent zwischen dem, was ich sage, und dem, was ich tue? Oder gibt es Bereiche, in denen mein Team eine Diskrepanz spürt?
Kann ich meine Verwundbarkeit zeigen, ohne mich schwach zu fühlen? Oder setze ich Verwundbarkeit strategisch ein (was das Gegenteil von Authentizität ist)?
Was nehme ich an mir selbst wahr: Wenn ich mich führen sehen würde, würde ich mir folgen?

Quellen: di Pellegrino, G., Fadiga, L., Fogassi, L., Gallese, V. & Rizzolatti, G. (1992). Understanding Motor Events. Experimental Brain Research 91(1), 176-180. | Gallese, V., Fadiga, L., Fogassi, L. & Rizzolatti, G. (1996). Action Recognition in the Premotor Cortex. Brain 119(2), 593-609. | Rizzolatti, G. & Craighero, L. (2004). The Mirror-Neuron System. Annual Review of Neuroscience. | Hickok, G. (2009). Eight Problems for the Mirror Neuron Theory of Action Understanding. Journal of Cognitive Neuroscience 21(7), 1229-1243. Gegenposition. | Willis, J. & Todorov, A. (2006). First Impressions: Making Up Your Mind After a 100-ms Exposure to a Face. Psychological Science 17(7), 592-598. | Zak, P. J. (2017). Trust Factor. AMACOM. Die Unternehmenszahlen sind Befragungswerte. | Nave, G., Camerer, C. & McCullough, M. (2015). Does Oxytocin Increase Trust in Humans? Perspectives on Psychological Science 10(6), 772-789. Kritische Durchsicht. | Cialdini, R. B. (2021). Influence, New and Expanded: The Psychology of Persuasion. Harper Business. Diese Ausgabe führt sieben Prinzipien. | Stephens, G. J., Silbert, L. J. & Hasson, U. (2010). Speaker-Listener Neural Coupling Underlies Successful Communication. PNAS 107(32), 14425-14430. | Hasson, U. et al. (2012). Brain-to-Brain Coupling. Trends in Cognitive Sciences 16(2), 114-121. | Laborde, S. et al. (2022). Effects of Voluntary Slow Breathing on Heart Rate and Heart Rate Variability. Neuroscience and Biobehavioral Reviews 138, 104711. | Brown, B. (2012). Daring Greatly. Gotham Books.

Einfluss-Profil-Check

Wie bauen Sie Einfluss als Führungskraft auf?

1. Worauf basiert Ihr Einfluss im Team primär?

2. Wie überzeugen Sie andere von Ihren Ideen?

3. Wie bewusst setzen Sie nonverbale Kommunikation ein?

Bitte beantworten Sie alle 3 Fragen.

Kostenloser Guide
Wissenschaftlich fundiertHandverlesene Inhalte

5 Neurowissenschaftliche Prinzipien für wirksame Führung

Kein Spam. Jederzeit abbestellbar. Datenschutz

Stimmen aus der Praxis22 Bewertungen
M.K.

“Ich kam als Geschäftsführer, der ständig reagiert hat. Nach 3 Monaten hatte ich ein System, das mir erlaubt, strategisch zu führen, ohne ständig auf Abruf zu sein.”

Geschäftsführer, IT-Dienstleistung

Arbeitszeit um 12h/Woche reduziert bei höherem Output

S.W.

“Kein anderer Coach hat mir so klar gezeigt, welche Muster mich blockieren. Wissenschaftlich, nicht esoterisch. Das hat den Unterschied gemacht.”

Vorständin, Mittelstand

Beförderung in den Vorstand innerhalb von 8 Monaten

A.R.

“Die Kombination aus psychologischer Tiefe und unternehmerischem Verständnis ist einzigartig. Dennis versteht den Druck, unter dem wir stehen.”

Managing Director, Finanzbranche

Team-Fluktuation von 35% auf 8% gesenkt

1 von 8

Vom Wissen zur Wirkung

Diese Impulse sind der Anfang. Im individuellen Coaching setzen wir genau dort an, wo Sie stehen, und entwickeln eine Strategie, die zu Ihnen passt.

Lieber täglich im Alltag üben statt zu festen Terminen? Dafür gibt es Coaching Plus. Coaching Plus ansehen

Transparent und ohne Umwege: Pakete und Preise ansehen

Persönliches Coaching zu diesem Thema

Ihr nächster Schritt

Wie führen Sie selbst?

12 Fragen, 3 Minuten, ohne Anmeldung

Führungsprofil starten

Wann Ihr Muster im Alltag auftritt, zeigt Coaching Plus. Coaching Plus ansehen

Dennis Tefett, Executive Coach

Dennis Tefett

Psychologie, Erziehungs- & Sozialwissenschaften (M.Ed.) | Gesundheitsmanager (B.A.)

Ich schreibe diese Impulse aus der Praxis. Wer ein Thema tiefer bearbeiten möchte, findet dafür Seminare und Kurse.

Veröffentlicht am Aktualisiert am

Quellen und weiterführende Lektüre

13 Belege

Jede Angabe wurde einzeln gegen die Originalquelle geprüft.

  1. Bruk, A., Scholl, S. G., und Bless, H. (2018). Beautiful mess effect: Self-other differences in evaluation of showing vulnerability. Journal of Personality and Social Psychology, 115(2), 192-205.

  2. Kosfeld, M., Heinrichs, M., Zak, P. J., Fischbacher, U., und Fehr, E. (2005). Oxytocin increases trust in humans. Nature, 435(7042), 673-676.

  3. Keltner, D., Gruenfeld, D. H., und Anderson, C. (2003). Power, approach, and inhibition. Psychological Review, 110(2), 265-284. Theoriebeitrag, der ein Rahmenmodell vorschlägt.

  4. Galinsky, A. D., Magee, J. C., Inesi, M. E., und Gruenfeld, D. H. (2006). Power and Perspectives Not Taken. Psychological Science, 17(12), 1068-1074.

  5. Rizzolatti, G., und Craighero, L. (2004). The Mirror-Neuron System. Annual Review of Neuroscience, 27, 169-192. Übersichtsarbeit.

  6. Hasson, U., Ghazanfar, A. A., Galantucci, B., Garrod, S., und Keysers, C. (2012). Brain-to-brain coupling: a mechanism for creating and sharing a social world. Trends in Cognitive Sciences, 16(2), 114-121. Konzeptioneller Übersichtsbeitrag. Die im Artikel als 2010 geführte Arbeit ist inhaltlich die PNAS-Studie von Stephens, Silbert und Hasson (2010).

  7. Stephens, G. J., Silbert, L. J., und Hasson, U. (2010). Speaker-listener neural coupling underlies successful communication. Proceedings of the National Academy of Sciences, 107(32), 14425-14430.

  8. di Pellegrino, G., Fadiga, L., Fogassi, L., Gallese, V., und Rizzolatti, G. (1992). Understanding motor events: a neurophysiological study. Experimental Brain Research, 91(1), 176-180. Erstbeschreibung am Makaken.

  9. Gallese, V., Fadiga, L., Fogassi, L., und Rizzolatti, G. (1996). Action recognition in the premotor cortex. Brain, 119(2), 593-609. Hier fällt der Name Spiegelneurone erstmals.

  10. GEGENPOSITION: Hickok, G. (2009). Eight problems for the mirror neuron theory of action understanding in monkeys and humans. Journal of Cognitive Neuroscience, 21(7), 1229-1243.

  11. Willis, J., und Todorov, A. (2006). First impressions: making up your mind after a 100-ms exposure to a face. Psychological Science, 17(7), 592-598.

  12. Laborde, S., Allen, M. S., Borges, U., und weitere (2022). Effects of voluntary slow breathing on heart rate and heart rate variability: a systematic review and a meta-analysis. Neuroscience and Biobehavioral Reviews, 138, 104711.

  13. Nave, G., Camerer, C., und McCullough, M. (2015). Does Oxytocin Increase Trust in Humans? A Critical Review of Research. Perspectives on Psychological Science, 10(6), 772-789.

Angebote ansehenSeminare, Kurse und Begleitung