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Dennis Tefett · Psychologie, Erziehungs- & Sozialwissenschaften (M.Ed.) | Gesundheitsmanager (B.A.)

Interaktiver Führungstest

Welcher Führungstyp ist Ihr Gehirn?

Zehn Lagen aus dem Führungsalltag, drei Minuten. Sie sehen, welcher der fünf neurowissenschaftlich begründeten Gehirn-Führungstypen Ihren Stil prägt.

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Was Sie erwartet

  • Ihr dominanter Führungsmodus mit psychologischer Einordnung
  • Stärken, blinde Flecken und Verhalten unter Druck
  • Ein persönlicher Coaching-Hinweis für Ihre Weiterentwicklung
Das Modell

Fünf Modi, in denen Führung stattfindet

Kein Mensch führt nur in einem Modus. Der Test zeigt, welcher bei Ihnen zuerst anspringt und welcher einspringt, wenn der erste an seine Grenze kommt.

  • Der AnalytikerDatengetrieben. Strukturiert. Strategisch.
  • Der EmpathMenschen zuerst. Verbindend. Intuitiv.
  • Der StrategeVisionär. Vernetzt. Zukunftsorientiert.
  • Der MacherSchnell. Entschlossen. Ergebnisorientiert.
  • Der StabilisatorBeständig. Verlässlich. Ausgleichend.

Häufige Fragen

Was misst der Führungstyp-Test?

Der Test ordnet Ihr Führungsverhalten einem der fünf Gehirnmodi der Führung zu: Analytiker, Empath, Stratege, Macher oder Stabilisator. Jeder Modus beschreibt ein dominantes neuronales Netzwerk, das in Führungssituationen aktiv wird. Die Auswertung zeigt Ihren Hauptmodus, den ergänzenden zweiten Modus und blinde Flecken, die unter Stress wirksam werden. Grundlage sind Forschungen von David Rock am NeuroLeadership Institute und Arbeiten von Daniel Siegel an der UCLA. Der Test ersetzt keine psychometrische Diagnostik, liefert aber eine begründete Standortbestimmung für die Reflexion eigener Führungsmuster.

Wie lange dauert der Test?

Etwa drei Minuten für die Beantwortung, die Auswertung erscheint sofort. Zu beantworten sind zehn Lagen aus dem Führungsalltag, zu jeder Lage stehen fünf Antwortmöglichkeiten bereit. Die Kürze ist bewusst gewählt: zu lange Selbstauskunftstests führen zu Antwortmüdigkeit und schwächen die Aussagekraft. Zehn Lagen reichen aus, um ein belastbares Profil zu erheben, weil dominante Muster sich rasch zeigen, sobald die Lagen psychologisch gut gebaut sind. Wer tiefer einsteigen will, findet anschließend Akademie-Impulse, die zum Profil passen.

Was bedeutet das Ergebnis konkret?

Das Ergebnis beschreibt drei Ebenen. Erstens, Ihren dominanten Modus mit seinen Stärken und Schwächen im Führungsalltag. Zweitens, den zweiten Modus, der einspringt, wenn der erste an seine Grenze kommt. Drittens, die blinden Flecken Ihres dominanten Modus, die unter Druck wirksam werden. Jeder Modus hat in passenden Lagen eine produktive Wirkung. Wirksame Führung bedeutet nicht, alle Modi gleichermaßen zu beherrschen, sondern den eigenen Ausgangsmodus bewusst zu kennen und ihn dort zu ergänzen, wo die Aufgabe etwas anderes verlangt.

Kann ich meinen Führungstyp ändern?

Der dominante Modus ist in Richtung höherer Beweglichkeit trainierbar, nicht in Richtung eines vollständigen Wechsels. Neuroplastizität ermöglicht, dass Sie zusätzliche Modi entwickeln und in passenden Lagen abrufen. Was nicht funktioniert, ist ein vollständiger Tausch: die Tiefenstruktur Ihres dominanten Modus bleibt erhalten, Sie gewinnen aber eine größere Bandbreite. Grundlage sind Studien zur zielgerichteten Neuroplastizität von Richard Davidson und Sara Lazar an der Harvard University. Eine verlässliche Erweiterung dauert sechs bis zwölf Monate mit regelmäßiger Übung.

Ist der Test wissenschaftlich geprüft?

Der Test baut auf neurowissenschaftlichen Modellen auf, die in Forschung und klinischer Anwendung verankert sind (Rock, Siegel, Damasio). Er ist kein psychometrisch geprüftes Instrument im Sinne eines klinischen Persönlichkeitstests wie HEXACO oder NEO-PI-R. Er ist ein wissenschaftsgestütztes Werkzeug für die Selbstauskunft und die Reflexion. Für die Selbstführung und eine Standortbestimmung reicht das aus. Wer eine klinische Diagnostik braucht, wendet sich an approbierte Psychologen. Für das Coaching liefert der Test belastbare Anhaltspunkte für das Gespräch.

Quellen und weiterführende Lektüre

  • Rock, D. (2008). SCARF: a brain-based model for collaborating with and influencing others. NeuroLeadership Journal, 1.
  • Siegel, D. J. (2010). Mindsight: The New Science of Personal Transformation. Bantam.
  • Davidson, R. J., and McEwen, B. S. (2012). Social influences on neuroplasticity. Nature Neuroscience, 15(5).

Ihren Führungsstil gezielt weiterentwickeln?

Im Coaching arbeiten wir mit Ihrem persönlichen Führungsprofil. Verstehen, wie Sie unter Druck reagieren, und gezielt neue Muster aufbauen.

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