Zuletzt aktualisiert:
Welcher Führungstyp ist Ihr Gehirn?
10 Fragen. 3 Minuten. Entdecken Sie, welcher der 5 neurowissenschaftlich fundierten Gehirn-Führungstypen Ihren Stil prägt.
Die 5 Gehirn-Führungstypen:
Der Analytiker
Der Empath
Der Stratege
Der Macher
Der Stabilisator
Was Sie erwartet
Ihr dominanter Gehirn-Führungsmodus mit neurowissenschaftlicher Erklärung
Stärken, blinde Flecken und Verhalten unter Druck
Persönlicher Coaching-Tipp für Ihre Weiterentwicklung
Kostenlos und anonym. Keine Anmeldung erforderlich.
Quellen und weiterführende Lektüre
- Rock, D. (2008). SCARF: a brain-based model for collaborating with and influencing others. NeuroLeadership Journal, 1.
- Siegel, D. J. (2010). Mindsight: The New Science of Personal Transformation. Bantam.
- Davidson, R. J., and McEwen, B. S. (2012). Social influences on neuroplasticity. Nature Neuroscience, 15(5).
Häufige Fragen
Was misst der Führungstyp-Test?
Der Test ordnet Ihr Führungsverhalten einem der fünf Gehirnmodi der Führung zu: Analytiker, Empath, Stratege, Macher oder Stabilisator. Jeder Modus beschreibt ein dominantes neuronales Netzwerk, das in Führungssituationen aktiv wird. Die Auswertung zeigt Ihren Hauptmodus, ergänzende Sekundärmodi und blinde Flecken, die unter Stress wirksam werden. Grundlage sind Forschungen von David Rock am NeuroLeadership Institute und Arbeiten von Daniel Siegel an der UCLA. Der Test ersetzt keine psychometrische Diagnostik, liefert aber eine fundierte Standortbestimmung für die Reflexion eigener Führungsmuster.
Wie lange dauert der Test?
Etwa drei Minuten für die Beantwortung, die Auswertung erscheint sofort. Insgesamt sind 20 Items zu beantworten, jede Frage auf einer Skala. Die Kürze ist bewusst gewählt: zu lange Selbstauskunftstests führen zu Antwortmüdigkeit und reduzieren die Validität. Drei Minuten sind ausreichend, um ein robustes Profil zu erheben, weil dominante Muster sich rasch zeigen, sobald die Items psychologisch gut konstruiert sind. Wer tiefer einsteigen will, findet anschließend Empfehlungen für Akademie-Impulse, die zum Profil passen.
Was bedeutet das Ergebnis konkret?
Das Ergebnis beschreibt drei Ebenen. Erstens, Ihren dominanten Modus mit seinen Stärken und Schwächen im Führungsalltag. Zweitens, die zwei ergänzenden Modi, die Sie sekundär einsetzen. Drittens, die Modi, die unterrepräsentiert sind und in Stresssituationen blinde Flecken werden. Jeder Modus hat in passenden Situationen eine produktive Wirkung. Wirksame Führung bedeutet nicht, alle Modi gleichermaßen zu beherrschen, sondern den eigenen Default bewusst zu kennen und ihn situativ zu ergänzen, wo die Aufgabe etwas anderes verlangt. Konkrete Trainingsempfehlungen je Modus erhalten Sie direkt im Ergebnis.
Kann ich meinen Führungstyp ändern?
Der dominante Modus ist trainierbar in Richtung höherer Flexibilität, nicht in Richtung eines vollständigen Wechsels. Neuroplastizität ermöglicht, dass Sie zusätzliche Modi entwickeln und in passenden Situationen aktivieren. Was nicht funktioniert ist ein vollständiger Persönlichkeitstausch: die Tiefenstruktur Ihres dominanten Modus bleibt erhalten, Sie gewinnen aber eine größere Bandbreite. Forschungsbasis: Studien zur zielgerichteten Neuroplastizität von Richard Davidson und Sara Lazar an Harvard. Verlässliche Modus-Erweiterung dauert sechs bis zwölf Monate konsequenter Übung.
Ist der Test wissenschaftlich validiert?
Der Test basiert auf neurowissenschaftlichen Modellen, die in Forschung und klinischer Anwendung empirisch verankert sind (Rock, Siegel, Damasio). Er ist kein psychometrisch validiertes Instrument im Sinne eines klinischen Persönlichkeitstests wie HEXACO oder NEO-PI-R. Vielmehr ist er ein wissenschaftsbasiertes Reflexionsinstrument für die Selbstauskunft. Für die Praxis der Selbstführung und Standortbestimmung ist dies ausreichend. Wer eine klinische oder psychometrische Diagnostik braucht, sollte sich an approbierte Psychologen wenden. Für Coaching-Zwecke liefert der Test belastbare Anhaltspunkte für die Vertiefung im 1:1-Gespräch oder in der Akademie.