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Interaktiver Selbsttest

Selbstsabotage-Typ-Test

Welcher innere Saboteur bremst Sie aus? 12 Fragen zeigen Ihnen, welches Muster Ihr Gehirn nutzt, um Sie vor Fortschritt zu schützen.

Die 4 Selbstsabotage-Typen:

Der innere Perfektionist

Der chronische Aufschieber

Der stille Vermeider

Der People Pleaser

Was Sie erwartet

Ihr dominanter Selbstsabotage-Typ mit neurowissenschaftlicher Erklärung

Stärken, Herausforderungen und typische Muster Ihres Saboteurs

Konkrete Tipps und Übungen, um Ihre Muster zu durchbrechen

Kostenlos und anonym. Keine Anmeldung erforderlich.

Quellen und weiterführende Lektüre

  • Bandura, A. (1997). Self-Efficacy: The Exercise of Control. W. H. Freeman.
  • Beck, A. T. (1976). Cognitive Therapy and the Emotional Disorders. International Universities Press.
  • Goleman, D. (1995). Emotional Intelligence. Bantam Books.

Häufige Fragen

Was misst der Selbstsabotage-Test?

Der Test misst, welches von vier zentralen Selbstsabotage-Mustern Ihr Verhalten am stärksten beeinflusst. Die Profile orientieren sich an der kognitiven Verhaltenstheorie nach Aaron Beck und an Albert Banduras Konzept der Selbstwirksamkeit. Typische Profile sind der Perfektionist, der Prokrastinierer, der Imposter und der Konfliktvermeider. Jedes Muster hat eine eigene neuropsychologische Signatur und braucht eine spezifische Intervention. Die Auswertung zeigt das dominante Muster, sekundäre Tendenzen und konkrete erste Schritte. Der Test ersetzt keine therapeutische Diagnostik, ist aber ein wissenschaftsbasiertes Reflexionsinstrument für den Coaching-Kontext.

Wer profitiert von diesem Test?

Vier Gruppen profitieren besonders. Erstens, Führungskräfte, die wiederholt vor wichtigen Entscheidungen blockieren oder Projekte hinauszögern. Zweitens, Menschen mit unerklärlichen Leistungs-Plateaus, die fachlich nicht begründbar sind. Drittens, Klientinnen und Klienten, die in Coachings spüren, dass etwas Unbewusstes ihre Ziele unterläuft. Viertens, Selbstständige in Phasen wiederholter Selbstsabotage rund um Pricing, Sichtbarkeit oder Skalierung. Wer einen klinisch relevanten Leidensdruck spürt (z.B. anhaltend gedrückte Stimmung, Panikattacken, Suizidgedanken), gehört in fachärztliche Hände und nicht in einen Selbsttest. Die Abgrenzung ist verbindlich.

Wie deute ich die Auswertung?

Die Auswertung folgt einer Drei-Ebenen-Logik. Erstens, das dominante Muster zeigt Ihren Default unter Druck. Zweitens, sekundäre Muster verraten ergänzende Strategien, die situativ wirken. Drittens, blinde Flecken zeigen Muster, die Sie wenig nutzen, was in passenden Situationen eine Stärke, in unpassenden ein Risiko ist. Wichtig: kein Muster ist per se schlecht, jedes Muster hat eine ursprünglich schützende Funktion. Die Aufgabe ist nicht Eliminierung, sondern bewusste Wahl. Wer den Test als Etikett missversteht, verliert die Lernchance. Wer das Muster als Information nimmt, gewinnt eine Wahlmöglichkeit.

Ist das psychologische Therapie?

Nein. Selbsttests sind weder Diagnostik noch Therapie. Die Auswertung liefert Reflexionsimpulse, ersetzt aber keine psychotherapeutische Diagnose. Wer eine diagnostizierbare psychische Erkrankung vermutet (Depression, Angststörung, Trauma), gehört in fachärztliche oder approbiert-psychotherapeutische Behandlung. Coaching arbeitet mit gesunden Menschen an konkreten Lebens- und Führungsthemen, nicht an Krankheitsbildern. Die rechtliche Abgrenzung in Deutschland ist durch das Psychotherapeutengesetz klar geregelt. Wer im Test starke emotionale Reaktionen oder anhaltenden Leidensdruck bemerkt, sollte das ernst nehmen und ärztlichen Rat einholen, statt das Ergebnis allein zu interpretieren.

Was tun direkt nach dem Test?

Drei Schritte sind empfehlenswert. Erstens, das Ergebnis 24 Stunden ruhen lassen, bevor Sie schwergewichtige Schlüsse ziehen, weil unmittelbare Reaktionen oft das Muster bestätigen, das Sie eigentlich verstehen wollen. Zweitens, mit einer vertrauten Person besprechen, was an der Auswertung stimmt und was nicht. Drittens, einen kleinen, konkreten ersten Schritt definieren, der das Muster genau einmal in der kommenden Woche durchbricht. Große Veränderungsversprechen scheitern, kleine konsistente Schritte verändern Muster. Wer tiefer einsteigen will, findet auf der Akademie passende Impulse, ein 1:1-Coaching ist eine weitere Option.

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