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Dennis Tefett · Psychologie, Erziehungs- & Sozialwissenschaften (M.Ed.) | Gesundheitsmanager (B.A.)

Fokus & High-Performance

Was Sie wirklich brauchen, ist nicht mehr Zeit

Fokus-Coaching für High-Performance-Teams. Default Mode Network, Calm Productivity und strategische Klarheit, Cluster-Spoke zum Akademie-Pillar Strategische Klarheit.

  • Über 31.000 Fortbildungsteilnehmer
  • 102 Fachbeiträge mit offenen Quellen
  • Unternehmer seit 2017
Warum es zählt

Warum Fokus die wichtigste Kompetenz für High-Performance-Teams unserer Zeit ist

In einer Welt permanenter Erreichbarkeit und endloser Meetings ist Fokus zur knappsten Ressource geworden. Konzentration in einem Führungsteam aufzubauen ist keine Frage der Willenskraft, sondern eine Frage der richtigen Systeme, des Default Mode Network und einer geteilten Calm-Productivity-Kultur.

Dennis Tefett sitzt abends unter einer Schreibtischlampe vor dem aufgeklappten Laptop, die Hand nachdenklich vor dem Mund
90 Min.Arbeitsblock, den wir im Coaching empfehlen
2 bis 3 hDeep Work am Tag, unsere Empfehlung aus der Praxis

Multitasking ist ein Mythos. Unser Gehirn kann zu jedem Zeitpunkt nur eine komplexe Aufgabe verarbeiten. Was wir als Multitasking erleben, ist schnelles Hin-und-Her-Schalten, das kognitive Kosten verursacht und die Fehlerrate drastisch erhöht. Wer im Führungsteam die Konzentration gezielt steuert, arbeitet nicht länger, sondern intelligenter.

Tiefer in die strategische Klarheit, die aus Fokus entsteht, geht der Akademie-Pillar Strategische Klarheit.

Hindernisse erkennen

Was Ihren Fokus blockiert und wie Sie es ändern

Ständige Unterbrechungen

Push-Benachrichtigungen, spontane Anfragen und offene Bürotüren kosten nicht nur die Sekunden der Unterbrechung. Nach jeder Ablenkung braucht es Zeit, bis Sie wieder in der Aufgabe sind. Diese Zeit summiert sich über den Tag.

Fehlende Priorisierung

Ohne klares Priorisierungssystem dominiert das Dringende über das Wichtige. Strategische Aufgaben bleiben dauerhaft auf der Strecke.

Entscheidungsmüdigkeit

Die Qualität Ihrer Entscheidungen nimmt im Tagesverlauf ab. Erschöpfte Entscheider greifen zu konventionelleren Optionen oder vermeiden Entscheidungen ganz.

Cognitive Overload

Das Arbeitsgedächtnis verarbeitet nur 4 bis 7 Informationseinheiten gleichzeitig. Offene E-Mails, laufende Projekte und Meetings überschreiten diese Kapazität permanent.

Meeting-Überflutung

In vielen Führungskalendern geht der größte Teil der Woche in Besprechungen. Ohne bewusste Steuerung bleibt kein Raum für konzentriertes, strategisches Arbeiten.

Fehlende Erholungspausen

Ohne Pausen nach konzentrierten Arbeitsphasen sinkt die kognitive Leistung. Wer ohne Pausenrhythmus arbeitet, verliert Konzentration schneller, als er merkt.

Bewährte Methoden

Vier Strategien für mehr Fokus und Klarheit

Diese Ansätze sind praxiserprobt und lassen sich direkt in Ihren Führungsalltag integrieren.

Dennis Tefett steht mit einer Espressotasse am hohen Fenster und schaut mit ruhigem Blick nach draußen

Time-Blocking für Deep Work

Reservieren Sie feste Zeitfenster für konzentrierte Arbeit im Kalender. Behandeln Sie diese Blöcke mit derselben Priorität wie ein Meeting mit dem Vorstand. Wir empfehlen 2 bis 3 Stunden am Tag, in unserer Praxis reicht das, um die strategische Arbeit spürbar zu verändern.

Kommunikationsfenster statt permanenter Reaktivität

Bündeln Sie E-Mail- und Nachrichtenbearbeitung in zwei bis drei feste Zeitfenster pro Tag. So gewinnen Sie zusammenhängende Arbeitsblöcke zurück, ohne Erreichbarkeit zu verlieren.

Achtsamkeitstraining für die Aufmerksamkeitssteuerung

Regelmäßige Achtsamkeitspraxis verbessert in Studien die Aufmerksamkeitssteuerung und die Emotionsregulation. Zur Wirkung auf die Hirnstruktur gehören beide Seiten: Hölzel und Kollegen fanden 2011 nach acht Wochen MBSR Zunahmen der grauen Substanz, unter anderem im linken Hippocampus. Der bislang größte kontrollierte Wiederholungsversuch mit 218 Teilnehmenden und aktiver Kontrollgruppe fand keine strukturellen Veränderungen (Kral et al., 2022).

Wöchentliches Review für strategische Klarheit

Nehmen Sie sich wöchentlich 30 Minuten: Was lief gut? Was bleibt liegen und warum? Maximal drei Hauptprioritäten für die kommende Woche definieren. Nicht zehn, nicht fünf, drei.

Klarheit entsteht nicht durch mehr Information, sondern durch die Fähigkeit, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden, und den Mut, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Ihre Vorteile

Was sich verändert, wenn Sie Fokus und Klarheit zurückgewinnen

Ohne Fokus-StrategieMit gezieltem Fokus-Training
EntscheidungenZögerlich, aufgeschoben, unklarSchnell, fundiert und souverän
ArbeitszeitFragmentiert und reaktivStrukturiert und wirkungsvoll
StrategieGeht im Tagesgeschäft unterBekommt bewusst Raum und Priorität
StresslevelDauerhaft erhöht, ÜberforderungReguliert, kontrollierte Belastung
TeamwirkungHektik überträgt sich aufs TeamRuhe und Klarheit strahlen aus

Ohne Fokus-Strategie

Entscheidungen
Zögerlich, aufgeschoben, unklar
Arbeitszeit
Fragmentiert und reaktiv
Strategie
Geht im Tagesgeschäft unter
Stresslevel
Dauerhaft erhöht, Überforderung
Teamwirkung
Hektik überträgt sich aufs Team

Mit gezieltem Fokus-Training

Entscheidungen
Schnell, fundiert und souverän
Arbeitszeit
Strukturiert und wirkungsvoll
Strategie
Bekommt bewusst Raum und Priorität
Stresslevel
Reguliert, kontrollierte Belastung
Teamwirkung
Ruhe und Klarheit strahlen aus
Sofort umsetzbar

Ihre tägliche Fokus-Checkliste

Diese Gewohnheiten lassen sich ab morgen umsetzen und entfalten ihre Wirkung schrittweise.

Dennis Tefett schreibt am Tisch vor dem Fenster mit dem Füller in ein aufgeschlagenes Notizbuch, daneben Tasse und Bücher

Morgenroutine für mentale Klarheit

  • Keine Bildschirme in den ersten 30 Minuten; stattdessen Stille, Atem, Klarheit
  • Tagesintention setzen: Was ist die eine Sache, die diesen Tag erfolgreich macht?
  • 15 bis 30 Min. Bewegung: Spaziergang, Yoga oder kurzes Training
  • Maximal 3 Hauptaufgaben für den Tag festlegen

Über den Tag verteilt

  • Push-Benachrichtigungen deaktivieren, Fokus schützen
  • Arbeitsblöcke von rund 90 Minuten als Empfehlung aus der Praxis: konzentriert arbeiten, dann bewusst pausieren
  • E-Mails nur in definierten Zeitfenstern bearbeiten
  • Vor jeder neuen Aufgabe fragen: Ist das gerade das Wichtigste?
  • Shutdown-Ritual am Abend: offene Aufgaben notieren, morgen planen, bewusst abschalten

Klarheit in Sekunden

Drei Fragen für sofortige Klarheit: Was ist jetzt wichtig? Was kann warten? Was kann jemand anderes übernehmen?

Fokus ist trainierbar

Fokus ist kein Talent, sondern eine Fähigkeit, die sich wie ein Muskel trainieren lässt. Regelmäßigkeit schlägt Intensität.

Systeme statt Willenskraft

Mit dem richtigen System wird Fokus zum natürlichen Zustand, statt zum täglichen Kampf gegen Ablenkungen.

So arbeiten wir

Ihr System, nicht ein fremdes

Im Fokus-Coaching für High-Performance-Teams entwickeln wir gemeinsam ein System, das zu Ihrem Arbeitskontext und Ihrer Teamkultur passt. Wir experimentieren mit verschiedenen Ansätzen, reflektieren die Ergebnisse und optimieren iterativ. Das Ziel ist nicht, ein allgemeines Produktivitätssystem zu kopieren, sondern die geteilte Arbeitsweise im Führungsteam so zu gestalten, dass Fokus und Klarheit zum natürlichen Zustand werden, getragen vom Default Mode Network und einer Calm-Productivity-Haltung.

Eine Lese-Probe und Hörprobe gratis gibt vorab Einblick in die Methodik.

Fokus ist kein Talent, das manche haben und andere nicht. Es ist eine Fähigkeit, die sich trainieren lässt wie ein Muskel. Und wie bei jedem Training gilt: Regelmäßigkeit schlägt Intensität.

Wie möchten Sie weitermachen?

Die meisten beginnen mit einem Seminar oder einem Kurs. Wer eine Entscheidung allein tragen muss, ist in der Einzelbegleitung richtig.

Quellen und weiterführende Lektüre

5 Belege

Jede Angabe wurde einzeln gegen die Originalquelle geprüft.

  1. Hölzel, B. K., Carmody, J., Vangel, M., und weitere (2011). Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density. Psychiatry Research: Neuroimaging, 191(1), 36-43. Die Achtwochenstudie, auf die sich die Aussage zur grauen Substanz stützt.

  2. GEGENPOSITION: Kral, T. R. A., Davis, K., Korponay, C., und weitere (2022). Absence of structural brain changes from mindfulness-based stress reduction: Two combined randomized controlled trials. Science Advances, 8(20). Größter kontrollierter Wiederholungsversuch mit 218 Teilnehmenden und aktiver Kontrollgruppe, fand keine strukturellen Veränderungen. Steht im Beitrag ausdrücklich neben Hölzel.

  3. Cowan, N. (2001). The magical number 4 in short-term memory: A reconsideration of mental storage capacity. Behavioral and Brain Sciences, 24(1), 87-114. Ordnet die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses bei etwa vier Einheiten ein, deutlich unter der klassischen Sieben.

  4. Rubinstein, J. S., Meyer, D. E., und Evans, J. E. (2001). Executive control of cognitive processes in task switching. Journal of Experimental Psychology: Human Perception and Performance, 27(4), 763-797. Belegt die Umschaltkosten beim Wechsel zwischen Aufgaben, die Grundlage für den Satz Multitasking ist ein Mythos.

  5. Mark, G., Gudith, D., und Klocke, U. (2008). The cost of interrupted work: more speed and stress. Proceedings of the SIGCHI Conference on Human Factors in Computing Systems, 107-110. Unterbrochene Aufgaben wurden schneller fertig, aber mit mehr Stress, Frustration, Zeitdruck und Aufwand. Trägt die Aussage zu Unterbrechungen, ohne die gestrichene Zahl von 23 Minuten.

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