Sie kennen die Geschichte. Die Frage ist, was Sie danach fragen.
Eine Sitzung kommt an den Punkt, an dem Argumente nicht mehr tragen. Eine Geschichte öffnet dort eine Tür. Nur wirkt sie nicht beim Erzählen, sondern in der Frage danach, und genau die fehlt in jeder Sammlung.
- 55 geprüfte Geschichten
- Jede mit Indikation und Gegenanzeige
- Herkunft in fünf Stufen ausgewiesen
Vier Dinge, die in jeder Geschichtensammlung fehlen
Die meisten Coaches arbeiten mit drei bis fünf Geschichten, die sie irgendwann aufgeschnappt haben. Das ist kein Mangel an Wissen, sondern ein Mangel an Rüstzeug.
- Sie wissen nicht, wann welche passt.Erzählt wird die Geschichte, die einfällt, nicht die, die trifft. Der Klient nickt höflich und es verändert sich nichts.
- Sie wissen nicht, was Sie danach fragen.Das ist die eigentliche Lücke. Wer nach der Pointe erklärt statt zu fragen, macht aus einem Bild eine Belehrung.
- Sie fürchten, belehrend zu wirken.Manche Geschichte beschämt den Zuhörer, ohne dass es dem Erzähler auffällt. Wer das einmal erlebt hat, lässt es künftig lieber.
- Sie kennen die Herkunft nicht.Vor einem belesenen Klienten wird das heikel. Ein Zitat, das dem falschen Urheber zugeschrieben wird, kostet Glaubwürdigkeit für den ganzen Termin.
Verkauft wird nicht die Geschichte. Verkauft wird alles, was um sie herum fehlt.
Geschichten gibt es überall, kostenlos und in jeder Menge. Was es nicht gibt, ist die Wirkung dahinter, die Lage, in der sie trägt, die Lage, in der sie schadet, und die Fragenfolge, mit der Sie weiterarbeiten.
Was in einem Dossier steht
Jede Geschichte kommt als Fachinformation, nicht als Anregungskarte. Der Rahmen aus Indikation und Gegenanzeige stammt aus der Medizin.
Erzählfassung
Für das Gespräch zu zweit
Ausformuliert und deutlich kürzer als eine Seminarfassung, im Präsens, mit Hinweisen zu Tempo und Pause.
Indikation
Wann sie trägt
Bei welcher Lage des Klienten sie wirkt und an welchen Sätzen Sie diese Lage erkennen.
Gegenanzeige
Wann sie schadet
Wann die Geschichte nicht erzählt werden darf. Der Esel im Brunnen gehört nicht in echte Trauer.
Psychologie und Neurobiologie
Mit Quelle und Evidenzstufe
Das Phänomen dahinter, belegt, dazu die Grenze dessen, was gesichert ist.
Die Fragen danach
Fünf bis sieben, in Reihenfolge
Der Teil, der im Alltag am häufigsten gebraucht wird. Die Reihenfolge entscheidet über die Wirkung.
Die Fallen
Was Sie selbst falsch machen können
Allen voran die Moral hinterherschieben. Dazu ein Blatt für den Klienten und eine Aufgabe bis zur nächsten Sitzung.
Herkunft in fünf Stufen, ohne Ausnahme
Was hier nicht passiert
Jede Geschichte trägt eine von fünf Kennzeichnungen: belegt, konvergent belegt, in Debatte, anonym als verbreitetes Erzählgut, oder falsch zugeschrieben. Nichts wird jemandem zugeschrieben, was nicht nachprüfbar ist.
Fünf bekannte Geschichten sind deshalb gesperrt und stehen nicht in der Sammlung, darunter der Frosch im langsam erhitzten Wasser und die vielen Eskimowörter für Schnee. Eine Geschichte darf vereinfachen. Sie darf keine falsche Tatsache behaupten.
Woraus die Kartei entsteht
- 55 geprüfte Kandidaten
- Fünf gesperrt und begründet
- Zwölf im ersten Jahresprogramm
- Je Dossier eine Hörfassung
- Klientenblatt zum Weitergeben
Die Geschichte wirkt nicht beim Erzählen. Sie wirkt in der Frage danach.
Dennis Tefett

Dennis Tefett
Psychologie, Erziehungs- & Sozialwissenschaften (M.Ed.) | Gesundheitsmanager (B.A.) · Arbeitsfeld Neurowissenschaften
Seit 2017 bin ich selbst Unternehmer. Ich kenne den Druck, die einsamen Entscheidungen und die Momente, in denen man sich fragt, ob man auf dem richtigen Weg ist.
Ich sage Ihnen nicht, was Sie hören wollen, sondern was Sie wissen müssen. Diskretion ist bei mir vertraglich fester Bestandteil der Zusammenarbeit, nicht nur ein Versprechen.
„Ich will nicht, dass Sie sich nach unserer Arbeit motiviert fühlen. Ich will, dass Sie sich verändert haben. Das ist ein Unterschied.“
- Über 31.000 Fortbildungsteilnehmer
- 102 Fachbeiträge mit offenen Quellen
- Unternehmer seit 2017
Was Coaches vorher wissen wollen
Ist die Kartei schon zu kaufen?
Noch nicht. Zwei Dossiers sind vollständig gebaut, die übrigen entstehen gerade. Wer sich vormerken lässt, erfährt als Erstes, wann es losgeht, und wird nicht mit Werbung behelligt.
Darf ich das Material in meinen eigenen Sitzungen verwenden?
Ja, dafür ist es gemacht. Das Blatt für den Klienten dürfen Sie ausdrucken und weitergeben, das ist Teil der Lizenz. Was nicht geht, ist die Weitergabe der Dossiers selbst an andere Coaches, dafür gibt es die Lizenz für Häuser und Ausbildungseinrichtungen.
Worin unterscheidet sich das von einem Kartenset?
Ein Kartenset gibt Ihnen die Geschichte. Ein Dossier gibt Ihnen die Lage, in der sie trägt, die Lage, in der sie schadet, die Belege dahinter und die Fragenfolge danach.
Die Gegenanzeige ist dabei das Entscheidende. Kein anderes Material auf dem Markt sagt Ihnen, wann Sie eine Geschichte besser weglassen.
Ich bilde Coaches aus. Geht das für eine ganze Gruppe?
Ja. Für Ausbildungseinrichtungen und Coaching-Häuser gibt es eine Lizenz für die ganze Gruppe statt Einzelzugängen. Sprechen Sie mich an, dann klären wir den Zuschnitt.
Woher kommt die neurobiologische Einordnung?
Aus der Fachliteratur, mit Quelle und Evidenzstufe an jeder Aussage. Wo die Befundlage dünn ist, steht das dabei. Eine Geschichte braucht keine Hirnforschung, um zu wirken, aber wer sie anführt, muss sie belegen können.
Lassen Sie sich vormerken
Zwei Sätze genügen: womit Sie arbeiten und woran es in Ihren Sitzungen am häufigsten hakt. Sie hören von mir, sobald die ersten Dossiers fertig sind.
- Keine Werbung zwischendurch
- Jederzeit abbestellbar
- Ihre Angaben bleiben hier
Cortisol verstehen10 Min. lesen