
Tatort Gehirn
Wer urteilt eigentlich, wenn ein Gehirn über ein anderes Gehirn urteilt?
Die Folgen
Der Zeuge, der sich sicher war
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Erinnerungen, die nie geschehen sind
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Kann man Lügen sehen?
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Gedankenlesen im Scanner
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Das Geständnis, das keiner abgelegt hat
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Das Gehirn ohne Gewissen?
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Gene, Gehirn, Urteil
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Das junge Gehirn vor Gericht
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Der Blick des Experten
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Worum es in dieser Staffel geht
Wer urteilt eigentlich, wenn ein Gehirn über ein anderes Gehirn urteilt? Diese Staffel führt Sie dorthin, wo Neurowissenschaft und Recht aufeinandertreffen: in den Gerichtssaal, ins Verhörzimmer, in den Scanner. Sie ist für Menschen gedacht, die wissen wollen, wie verlässlich Erinnerung, Geständnis und Expertenurteil wirklich sind. Das betrifft den Beruf ebenso wie die Familie, denn überall dort urteilen Menschen über Menschen.
Die zehn Folgen beginnen mit einem Mann, dessen Tumor sein Verhalten veränderte. Daraus ergibt sich die Frage, wie viel Schuld ein Gehirn tragen kann. Danach geht es um Zeugen, die sich sicher sind und trotzdem irren, um Erinnerungen, die nie geschehen sind, und um den alten Traum, Lügen am Gesicht abzulesen. Sie hören, was ein Scanner über Gedanken verrät und was nicht. Sie erfahren, wie ein Geständnis entsteht, das niemand abgelegt hat, und ob es ein Gehirn ohne Gewissen gibt. Die letzten Folgen fragen nach Genen und Urteil, nach dem jungen Gehirn vor Gericht und nach dem Blick des Experten, der mit der Erfahrung schärfer wird und zugleich blinder.
Nach dieser Staffel hören Sie Zeugenaussagen anders, auch Ihre eigenen. Sie erkennen, warum ein sicheres Gefühl kein Beweis ist, wo Druck ein Gedächtnis umschreibt und wie Sie bei wichtigen Entscheidungen den eigenen Expertenblick prüfen. Bei jeder wichtigen Aussage steht dabei, wie gesichert sie ist. Jede Folge endet mit einer Mitgabe für Ihren Alltag.
Häufige Fragen
Für wen ist diese Staffel gedacht?
Für alle, die Entscheidungen über andere Menschen treffen oder von solchen Entscheidungen betroffen sind: Führungskräfte, Lehrende, Pflegende, Eltern. Juristisches Vorwissen brauchen Sie nicht. Die Fälle werden so erzählt, dass jeder folgen kann.
Wie lang ist eine Folge?
Rund zwanzig Minuten. Jede Folge ist in sich geschlossen. Sie können also auch mittendrin einsteigen. Wer die Staffel von vorn hört, erlebt einen Bogen von der ersten bis zur zehnten Folge.
Brauche ich Vorwissen?
Nein. Jede Folge beginnt mit einem kurzen Kopfexperiment, das Sie selbst mitmachen können. Danach erkläre ich Schritt für Schritt, was die Forschung zeigt. Fachbegriffe werden an der Stelle erklärt, an der sie auftauchen.
Kostet das Hören etwas?
Nein. Die Folgen dieser Staffel sind frei hörbar, direkt im Browser, auch auf dem Handy. Markierungen, Notizen und der Hörstand auf allen Geräten gehören zum kostenlosen Hörkonto.
Was bedeutet die Ampel an den Folgen?
Bei jeder wichtigen Aussage sage ich, ob sie wissenschaftlich gesichert, umstritten oder widerlegt ist oder ob es meine eigene Deutung ist. Wo eine Folge farbige Punkte trägt, zeigen sie, wie dieses Verhältnis in der Folge aussieht.
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