Was verändert sich in Wahrnehmung und Urteil, wenn ein Mensch führt? Und was davon lässt sich lernen? Mit dieser Staffel beginnt ein eigener Abschnitt der Reihe, gedacht für Menschen, die führen: ein Team, eine Station, eine Praxis, eine Abteilung oder ein ganzes Haus. Drei Staffeln gehören dazu, Das führende Gehirn ist die erste. Sie richtet den Blick auf die Führungskraft selbst und darauf, was die Forschung über ihr Denken tatsächlich trägt.
Die erste Folge fragt, ob Macht blind macht. Danach geht es um Entscheidungen ohne sicheres Wissen, um Vertrauen auf den ersten Blick, um Fairness und Status und um Feedback, das ankommt. Sie hören, ob man Ausstrahlung lernen kann, wann die Intuition recht hat und wie Vorbilder wirklich wirken. Die neunte Folge fragt, warum Gruppen gerade die Selbstsicheren nach oben tragen. Die letzte Folge fragt, was ein guter Chef wert ist und was ein Bewertungsbogen davon messen kann.
Nach dieser Staffel wissen Sie, dass es im Gehirn kein Areal für Führung gibt und dass vieles, was über das Gehirn von Chefinnen und Chefs erzählt wird, größer ist als die Studien. Bei jedem Befund hören Sie, woher er stammt: aus dem Labor, aus Fragebögen oder aus einzelnen Firmen. Sie haben drei Prüffragen zur Hand, die Sie an jede Schlagzeile über Führung richten können: Laborstudie mit Studierenden oder Studie mit echten Führungskräften, Zusammenhang oder Ursache, begutachteter Aufsatz oder Beratungsmodell. Jede Folge endet mit vier Schritten für den Führungsalltag, etwa mit der Frage, wie eine Entscheidung von dort aussieht, wo die anderen stehen.